erneuter Lockdown

Ich konnte es kaum fassen, wiviel Glück ich hatte.
Meine Reise endete wie geplant und damit gerade noch rechtzeiteig vor dem weltweiten Shutdown der Corona-Pandemie.
Die Zeit war eine Belastung. Aber ich konnte auch meine Erlebnisse gut verarbeiten und in einem Buch veröffentlichen.
Im Sommer genoss ich einige lange Wochenenden an Nord- und Ostsee, im Harz und am Rennsteig. In St. Peter Ording konnte ich wieder Strand-Kurse geben. Ab September starteten auch endlich wieder die Yoga- und QiGong-Kurse an den VHS und auch die Praxis lief langsam an. Nun steht der zweite Lockdown bevor. Ich bin gespannt wie das alles weitergeht, hoffe dass ich gerade in dieser trüben Jahreszeit aktiv genug bleibe um einer Depression zu entkommen.
Die Nachrichten können einen verrückt machen, was ist nur mit dieser Welt los?

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Bald geht es auf Weltreise

Am 13.11. startet meine Reise einmal um die Welt. Ich führe einen Reiseblog in der Zeit: singleweltreise
Ich bin gespannt, wie ich klar komme. Es ist einerseits eine Herausforderung die meine manische Energie bündelt, andererseits habe ich immer Angst, was alles passieren und schief gehen kann, ganz allein, weit weg. Aber ich glaube, die Reise wird mir gut tun. Und ich werde in jedem Fall viel erleben, viel sehen und hinterher die Weite der Welt besser beurteilen können.
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Rente und alles gut :-)

Ich habe es geschafft. Die Rente wurde bewilligt. Ich kann meine Praxis und Kurse weiter nebenher machen und damit meinem Leben weiter viel Sinn geben ohne Druck meinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Ich fühle mich befreit von Stress und rundum gesund. Ich hätte nie gedacht, dass das so befreiend sein kann.

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Am 30. März ist Welt-Bipolar-Tag

http://www.worldbipolarday.org/
Ich habe dazu diese Graphik zugeschickt bekommen:

Bipolartag


Sie stammt von My Therapie. Eigentlich gibt es keinerlei Werbung auf meinen Seiten, aber hier handelt es sich um einen Erinnerungsplaner als App, die sinnvoll genutzt werden kann, nicht nur zur Medikamenteneinnnahme. Auch Sportzeiten oder ein Stimmungstagebuch scheint mir hier gut möglich, sehr passend für unser „Besonders-Sein“ und damit in dieser Gesellschaft leben.

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Lange ruhige Zeit

Es ist lange her, seit ich das letzte mal etwas geschrieben habe. Ich lebe weiter stabil, etwas langweilig, aber auch ungewiss, da die Praxis mich nicht ernähren kann und ich nicht weiß, ob ich eine Erwerbsminderungsrente bekommen kann. Bin gespannt was das nächste Jahr bringt, irgend etwas muss sich ändern, hoffentlich ohne Psychose.

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Raus aus dem Funktionieren

Vielleicht waren die Ansprüche an mich selbst, an das „Funktionieren“ und „beweisen perfekt zu sein“ Schuld. Ich habe versucht alle möglichen Erwartungen zu erfüllen, die ich von anderen übernommen habe oder einfach als gegeben sah. Ich machte meinen Job, ich baute mein Haus, ich erzog meine Tochter, weil das so sein muss (Mein Haus, Mein Auto, Mein Boot).
Jetzt lebe ich, versuche mich gesund zu ernähren, weil es mir gut tut. Treibe Sport, weil es mir gut tut. Gebe Entspannungskurse weil es mir gut tut. Versuche mich in Dingen, die ich tun möchte, aber ohne Druck und bleibe entspannt, ruhig, gelassen. Ich kann über das Leben lachen und bin weit weg von jeder Manie oder Depression.
Gesund leben heißt für mich: Frei und Unabhängig sein. Ohne Süchte (Alkohol, Zucker, Arbeit, Tabletten, Leistungsdruck, etc.) leben. Man kann das nur nachvollziehen, wenn man es selbst ausprobiert. Wie zuckersüchtig wir alle sind (und Zucker ist das billigste und verbreitetste Suchtmittel bei uns) merkt nur, wer einmal zwei Wochen komplett auf Zucker verzichtet. Es fällt anfangs schwer, wie mit dem Rauchen aufzuhören, ist ja auch ähnlich. Aber dann merkt man, wie sich die Stimmung ändert, man wird wacher, der Geschmack intensiviert sich und alles süße schmeckt mit einmal übertrieben süß, fast eklig, wie die erste Zigarette nach zwei Wochen Entzug.
Auch andere Süchte erkennt man oft erst, wenn man Verzicht bewusst übt. Mal ein paar Tage ohne Handy, ohne Internet, ohne Mails, etc. Ich weiß, dass ich auch noch einiges pflege, was mir nicht gut tut, aber ich muss ja nicht mehr perfekt sein 😉

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Schwieriger Neuanfang

Eine lange Zeit der Stabilität und Fortschritte.
Habe meinen festen Job mit guten Bedingungen aufgegeben. Mache jetzt was zu mir passt und Spaß macht und mich stabil hält. Leider ist es schwer im Dorf Kunden zu finden, aber ich gehe es weiter langsam an. Ideen sind noch viele und finanziell kann ich noch eine Weile durchhalten.
Ich habe die Krankheit gemeistert, ich werde auch das restliche Leben meistern. Ich sehe Möglichkeiten, aber keinen Zwang mehr etwas zu tun oder zu beweisen.
Trotzdem hoffe ich natürlich auf Erfolg mit meiner Praxis und Kursen. Ruhig und Entspannt.

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Praxis in Betrieb

Es kann losgehen. Noch ganz langsam, da ich eine manische Phase vermeiden muss, aber mit ein paar Stunden die Woche kann ich anfangen mit meiner eignen Praxis: Natürlich Gesund Praxis
Die Ernährung mit weitest gehendem Verzicht auf Zucker und Weizen, ganz wenig Dinkel, dafür viel Kokosnuss auch in Form von Kokosmilch und Kokosfett, wenig Biofleisch und viel Gemüse mit Süßkartoffeln und Kochbananen und anderen stressreduzierenden Lebensmitteln tut gut! Derzeit körperlich völlig gesund und kleine manische Anflüge kann ich ausleben mit Glücksgefühlen ohne die Grenze zur Manie zu überschreiten. Ängste sind verschwunden, Traurigkeit im Normalbereich. Das Leben ist schön, jeder Tag ein Geschenk.

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Rückkehr der Träume

Die Stoffwechselveränderungen wirken langsam. Heute habe ich das erste mal seit Ewigkeiten wieder geträumt! Nur eine Unterbrechung der Nachtruhe, um zur Toilette zu gehen. Was für eine Verbesserung. Ich hatte mich inzwischen so an die Nächte mit vier bis fünf Pausen gewöhnt, dass ich erst jetzt merke, wie belastend das war.

Der Urin riecht merkwürdig süßlich, liegt wahrscheinlich am Vitamin B12.

Die glutenfreie Ernährung macht Spaß, solange man Selbstversorger ist. Habe tollen Apfelkuchen mit Reis-, Buchweizen- und Hirsemehl gebacken. Aber im Stadtalltag merkt man schnell die Ausgrenzung: kein Bäcker, keine Eiswaffel, überall lauert Gluten. Dabei ist es für niemanden gesund, für einige nur schneller für andere langsamer allergieauslösend.

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andere Stoffwechselstörung

Die Diagnose klang so schlüssig und die Verbesserung mit einem Vitamin-B-Komplex sprach auch dafür, aber der Urintest war eindeutig negativ. Dafür ergaben die Blut- und Urinwerte nun eine Störung: Das Vitamin B12 ist quasi nicht mehr vorhanden. Trotz guter Werte der Schilddrüse, ergab ein dritter Wert, der normalerweise bei intakten anderen Werten gar nicht untersucht wird, nun Hashimoto, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Auch hierfür passen alle Symptome und auch die Verbesserung durch Gabe des Vitaminpräparats, das auch B12 enthielt ist erklärbar. Ein Verzicht auf Gluten in den letzten Wochen unterstützt offensichtlich den Heilungsprozess auch, denn meine Kräfte kommen langsam zurück und die Stimmung verbessert sich. Eine Glutenüberempfindlichkeit ist ein häufiger Auslöser für Hashimoto (Gluten-Hashimoto).

Nun heißt es durchhalten und beobachten. Bis der Stoffwechsel sich richtig erholt, können Monate vergehen. Aber kleine Verbesserungen merke ich bereits. Die Serotoninproduktion erfolgt langsam, die morgendlichen Tiefs werden schwächer, die nächtlichen Wachphasen kürzer und weniger.

Nicht nur die Psyche beeinflusst den Körper, auch der Körper und Störungen im Mikrostoffwechsel beeinflussen die Psyche. Leider schauen viel zu weinige Ärzte auf diese Zusammenhänge, lieber werden Psychopillen verschrieben, die dann nicht wirklich langfristig helfen, sondern nur vorübergehend Symptome überdecken. Meine diagnostizierte „Panikattacke“ im Januar, bei der die Schilddrüsenwerte in der Nacht tatsächlich unerklärlich aus den Normwerten geglitten sind, waren eine Auswirkung von Hashimoto und damit keine Psychosache. Dass das Neuroleptika und Krankschreibung geholfen haben lag einfach an der Ausschaltung von Stress, was Hashimoto positiv beeinflusst. Zusammenhang Psyche Körper – Ja! Eingebildet Krank – Nein!

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